Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung

für hof aus dankbarkeit.

Das 1945 aus Asch vertriebene Ehepaar Hermann und Bertl Müller gründete aus Dankbarkeit gegenüber seiner neuen Heimat eine Stiftung, die das öffentliche Wohl der Stadt Hof fördern soll.

Die Satzungsziele der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung

Die zweckgebundene, gemeinnützige Stiftung wurde 1995 gegründet. 
Folgende Förderziele sind in der Stiftungssatzung festgelegt:

• Pflege von Kunst und Kultur in der Stadt Hof

• Unterstützung des Museums Bayerisches Vogtland in Hof

• Denkmalpflege in der Stadt Hof

• Verschönerung der Stadt Hof

• Tierschutz im Gebiet der Stadt Hof

• Pflege des kulturellen Erbes des ehemaligen Kreises Asch in der neuen und alten Heimat

Förderantrag

Schritt 1

Förderantrag

Schritt 2

Zuwendungs­bestätigung

Als Erstes laden Sie sich das Dokument herunter, indem Sie auf den Button unten klicken. Dieses füllen Sie aus und schicken es per Email oder per Post an die Stiftung. 

Wenn Ihr Antrag angenommen wurde und Sie ihre Mittel für das Projekt verwendet haben, schicken Sie uns bitte die ausgefüllte Zuwendungs-bestätigung ebenfalls wieder per Email oder per Post zu.

Eine Auswahl von dauerhaft geförderten Kulturinstitutionen und Projekten der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung

Spender werden -
für Hof und die Region

Die Hermann und Bertl Müller Stiftung wurde 1995 mit dem Versprechen gegründet, der Stadt Hof etwas zurückzugeben und zu ihrer Verschönerung beizutragen.

Schwerpunkte sind die Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalschutz in Hof. Viele Projekte sind in den letzten Jahren schon realisiert worden.

Mit Spenden an die Müller-Stiftung – ob klein oder groß – können Sie ihre favorisierten Projekte entsprechend unseren Satzungszielen fördern und Gutes bewirken. Ihre Spende ist selbstverständlich steuerabzugsfähig.

Außerdem können Sie sich mit einer Zustiftung, unter dem Schirm der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung, für einen bestimmten Zweck Ihrer Wahl engagieren und auch den Namen Ihrer Zustiftung selbst wählen.

Dies ist eine bewährte Möglichkeit, wenn Sie keine eigene Stiftung gründen wollen, weil Ihnen der Aufwand für deren Gründung und Verwaltung zu groß ist. So können Sie gezielt und wirkungsvoll Projekte Ihrer Wahl ohne Verwaltungsaufwand fördern.

Gerne steht Ihnen der Vorstand der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung mit seinen Steuer- und Finanzfachleuten für vertrauliche Beratungen zur Verfügung, wenn Sie Näheres über Zustiftungen oder gezielte Spenden wissen möchten.

Eine Auswahl von Projekten, die die Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung in den letzten Jahren gefördert hat

Ballerina am Theater
Freiheitstrompeter
Lorenzpark
Historische Granitbögen am Maxplatz Hof
Förderung der Stiftung Ascher Kulturbesitz
Aufstellung der Ascher Glocke in Rehau
Heimatstube im alten Rehauer Rathaus
Brunnen am Maxplatz Hof
Voliere im Hofer Zoo
Spielplatz im Hofer Zoo
Restaurierung des Wartturms
Spielplatz am Bismarckturm
Windspiel am Untreusee
Dokumentarfilmpreis "Granit" der Internationalen Hofer Filmtage
Neue Abteilung "Flucht, Vertreibung und Integration" im Museum Bayerisches Vogtland Hof
Infotafel am Untreusee
Reinhart Cabinet
Buchveröffentlichung Jüdische Familien in Hof
Spielplatz am Untreusee
Dioramen im Museum Bayerisches Vogtland Hof
Schülerwettbewerb Jüdische Familien in Hof
Neue Orgel im Krematorium
Klangmanufaktur der Hofer Symphoniker
Dioramen im Museum Bayerisches Vogtland Hof

Weitere Förderprojekte der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung

  • Die Klangmanufaktur der Hofer Symphoniker
  • Ankauf von Bildern für die Städtische Kunstsammlung und das Reinhart-Cabinett
  • Förderung des Hofer Museum Bayerisches Vogtland mit dem Ankauf von Exponaten, Dioramen, Finanzierung eines 3-jährigen wissenschaftlichen Volontariats.
  • Förderung der neuen Museumsabteilung “Flucht, Vertreibung und Integration”
  • Finanzierung des kostenfreien Eintritts ins Museum an jedem 1. Sonntag im Monat
  • Unterstützung des Tierheims und des Zoos mit Voliere, Kinderspielplatz und Kassenhäuschen u.a.
  • Kostenzuschuss zur neuen Orgel im Krematorium
  • Unterstützung des Hofer Theaters: neuer Probeflügel und Bildschirme im Foyer
  • Finanzierung von Instrumenten für die Hofer Symphoniker: Harfe, Cembalo, Steinway-Flügel, Konzertklavier
  • Hof-Film von tvo
  • Förderung von Vereinsprojekten der „Filzfabrik“, des Cine-Centers, der Freunde der Hofer Filmtage, des Kunstvereins Hof, des Kulturkreises Hof und vieler mehr
  • Finanzierung einer wiss. Studie über „Die Schicksale der jüdischen Hofer Familien im Nationalsozialismus“ und eines Schülerwettbewerbs der Hofer Schulen zum Thema „Antisemitismus und die Schicksale der jüdischen Hofer Familien”
  • Auslobung des Dokumentarfilmpreises “Granit” der Internationalen Hofer Filmtage

Eine Geschichte, die die Stiftung geschrieben hat...

2015 bat der legendäre Gründer der Internationalem Hofer Filmtage Heinz Badewitz die Stiftung, einen Preis für die Filmtage auszuloben. Es sollte ein Dokumentarfilmpreis sein, weil das Hofer Filmfestival auch für Dokumentarfilmerinnen und -filmer attraktiv sein sollte. Auch fände während der Hofer Filmtage zur gleichen Zeit die DOK Leipzig statt, die bereits attraktive Preise vergebe und damit erhebliche Konkurrenz mache.

Die Stiftung fand sich gerne bereit, die Hofer Filmtage hier zu unterstützen und stiftete seit 2015 jährlich einen Dokumentarfilmpreis in Höhe von 10.000 Euro für den besten Doku-Film und eine hochkarätige Jury. Der Name war rasch gefunden: „Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis“ der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung. Der Namen „Granit“ entstand aus der Überlegung heraus, dass Dokumentarfilmerinnen und -filmer oft großen Belastungen ausgesetzt sind, aufwendige Recherche- und Vorbereitungszeiten haben, oft lange auf die richtige Einstellung warten müssen und leicht in Gefahrensituationen kommen, sie kurz gesagt „hart wie Granit“ sein müssen. Zudem ist Granit eine typische Gesteinsart der Region rund um Hof.

Es lag daher nahe, dass das Preisobjekt aus Fichtelgebirgsgranit sein sollte. Geschaffen wurde eine Skulptur von dem ägyptischen Bildhauer und Dozenten an der Universität Alexandria, Mohamed Naguib. Zufällig war er zu dieser Zeit Stipendiat am Europäischen Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Bildhauerhandwerk in Wunsiedel und schuf im Auftrag der Müller-Stiftung eine Granitbüste, die die Griechin Hypatia darstellte und als Prototyp für alle folgenden Preise dient.

Hypatia war die letzte Philosophin in Alexandria im frühen Christentum, die für ihre Überzeugungen von religiösen Fanatikern grausam ermordet wurde und damit – so Naguib – als Figur ideal die mitunter schwierigen Umstände darstelle, unter denen Dokumentarfilme entstünden.

Der Wunsch von Heinz Badewitz ging in Erfüllung: Viele Dokumentarfilmer und -filmerinnen bewerben sich mit ausgezeichneten Filmen bei den Internationalen Hofer Filmtagen um den Filmpreis „Granit“, so dass der jeweiligen Jury die Auswahl mitunter sehr schwerfällt.

Gründung der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung

Aus Dank ihrer neuen Heimatstadt Hof gegenüber gründete Bertl (Berta) Müller nach dem Tod ihres Mannes, des Unternehmers Hermann Müller, im Jahr 1995 die Hermann und Bertl Müller – Stiftung, nachdem sich das 1945 aus Asch vertriebene Stifterpaar in Hof beruflich und privat mit großem Erfolg etablieren konnte. Obwohl Bertl Müller die Stiftung noch zu Lebzeiten gegründet hatte, überließ sie von Beginn an die Geschäftsführung und den Vorsitz dem Altoberbürgermeister der Stadt Hof, Dr. Hans Heun, und den Stiftungsvorständen Venanz Müller und Erhard Schenk.

Der von den Stiftern Hermann und Bertl Müller verfolgte Stiftungszweck ist laut Satzung die Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalspflege sowie von Tierschutz in der Stadt Hof, aber auch des kulturellen Erbes des ehemaligen Kreises Asch in der neuen alten Heimat. Generell werden Maßnahmen der Stadt Hof und gemeinnütziger Körperschaften gefördert, die der Verschönerung der Stadt Hof dienen.

Seit der Gründung der Hermann und Bertl Müller- Stiftung wurden zahlreiche Projekte mit Hilfe von Stiftungsgeldern vollständig oder teilfinanziert, wie z.B. die neue Hofer Museumsabteilung „Flucht und Vertreibung“, die Naturkundeabteilung des Museums Bayerisches Vogtland Hof, das Reinhart-Cabinett, die Sanierung des Wirtschaftsgebäudes des Theresiensteins und der Münch-Ferber-Villa, die Umgestaltung der Lorenz-Oase und des Rekkenzeplatzes. Ebenso wurden das erste Wirthdenkmal und der Brunnen am Maxplatz von der Stiftung finanziert.

Bertl Müller bei der Übergabe einer Ehrung an einen Firmenmitarbeiter

Unterstützt wurden u.a. auch die Ascher Vogelschützen, die Stiftung Ascher Kulturbesitz und die Ascher Heimatstuben im Museum in Rehau sowie der Hofer Tierschutzverein.

Im Bereich der Kultur konnten die Hofer Symphoniker mit Hilfe der Stiftung u. a. eine Harfe, ein Cembalo, ein Konzertklavier und einen Steinway-Flügel erwerben. Auch der Probenraum wurde mit einer erheblichen Summe bezuschusst.

Das Schillergymnasium erhielt ein Klavier und das Theater Hof z. B. einen Doppelbildschirm für das Obere Foyer. Die Stadt Hof konnte etliche Exponate und zwei Dioramen für ihr Museum Bayerisches Vogtland erwerben, sowie eine Reihe von Gemälden und Bilderkonvoluten für die städtische Kunstsammlung. Die Stiftung sorgte auch für eine neue Lichtanlage im Reinhart Cabinett und die Anschaffung eines Readerprinters im Stadtarchiv.

Zur Verschönerung der Stadt trug die Stiftung auch bei, indem sie für neue Spielplätze sorgte, z.B. am Untreusee, am Bismarckturm, im Botanischen Garten oder im Zobelsreuther Wäldchen. Ein Schwerpunkt der Stadtverschönerung war der Untreusee mit seinem Kunstwerk „Windspiel“ auf einer kleinen Insel, einem Basketballplatz, der Beleuchtung, Sitzbänken und vielem mehr. Skulpturen wie der „Münsterknabe“ am Bismarckturm, die „Ballerina“ vor dem Theater und der „Freiheitstrompeter“ vor der Freiheitshalle wurden voll- bzw. teilfinanziert. Auch die Kirchen und das Krematorium wurden berücksichtigt. So wurde die neue Orgel im Krematorium teilgefördert. Auch konnten dank der Stiftung Renovierungs- und Verschönerungsmaßnahmen an und in historischen Kirchen der Stadt, wie der Michaelis-, Lorenz-, Hospital- oder Marienkirche u.a., durchgeführt werden.

Die Organe der Stiftung

Der Vorstand

2013 löste Dr. Gisela Strunz den langjährigen Stiftungsvorsitzenden Altoberbürgermeister Dr. Hans Heun ab, der ab 1995 den Stiftungsvorsitz innehatte.

Dr. Gisela Strunz

Vorstandsvorsitzende

Michael Schenk

stellv. Vorstandsvorsitzender

Robert Werner

Beirat mit beratender Funktion

Horst Adler
Dr. Magdalena Bayreuther
Roswitha Grässel
Hanne Hagen
Peter Nürmberger
Leo Reichel
Annerose Zuber

Kontakt

Adresse:
Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung
Eichendorffstraße 8
95032 Hof

E-Mail:
info(at)mueller-stiftung-hof.de