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die Stiftung

Aus Dank ihrer neuen Heimatstadt Hof gegenüber gründete Bertl Müller nach dem Tod ihres Mannes, des Unternehmers Hermann Müller, im Jahr 1995 die Hermann und Bertl Müller - Stiftung, nachdem sich das 1945 aus Asch vertriebene Stifterpaar in Hof beruflich und privat mit großem Erfolg etablieren konnte. Obwohl Bertl Müller die Stiftung noch zu Lebzeiten gegründet hatte, überließ sie von Beginn an die Geschäftsführung und den Vorsitz dem Altoberbürgermeister der Stadt Hof, Dr. Hans Heun, und den Stiftungsvorständen Venanz Müller und Erhard Schenk.

Der von den Stiftern Hermann und Bertl Müller verfolgte Stiftungszweck ist laut Satzung die Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalspflege sowie von Tierschutz in der Stadt Hof, aber auch des kulturellen Erbes des ehemaligen Kreises Asch in der neuen alten Heimat. Generell werden Maßnahmen der Stadt Hof und gemeinnütziger Körperschaften gefördert, die der Verschönerung der Stadt Hof dienen.

Seit der Gründung der Hermann und Bertl Müller- Stiftung wurden zahlreiche

Sendungen über die Stiftung - TVO 2015:

Projekte mit Hilfe von Stiftungsgeldern vollständig oder teilfinanziert, wie z.B. die neue Hofer Museumsabteilung „Flucht und Vertreibung“, die Naturkundeabteilung des Museums Bayerisches Vogtland Hof, das Reinhart-Cabinett, die Sanierung des Wirtschaftsgebäudes des Theresiensteins und der Münch-Ferber-Villa, die Umgestaltung der Lorenz-Oase und des Rekkenzeplatzes. Ebenso wurden das erste Wirthdenkmal und der Brunnen am Maxplatz von der Stiftung finanziert.

Unterstützt wurden u.a. auch die Ascher Vogelschützen, der Ascher Kulturverein und das Ascher Archiv im Museum in Rehau sowie der Hofer Tierschutzverein.

Im Bereich der Kultur konnten die Hofer Symphoniker, mit Hilfe der Stiftung, eine Harfe, ein Cembalo, ein Konzertklavier und einen Steinway-Flügel erwerben. Auch der Probenraum wurde mit einer erheblichen Summe bezuschusst.

Das Schillergymnasium erhielt ein Klavier und das Theater Hof einen Doppelbildschirm für das Obere Foyer. Die Stadt Hof konnte



etliche Exponate und zwei Dioramen für ihr Museum erwerben, sowie eine Reihe von Gemälden und Bilderkonvoluten für die städtische Kunstsammlung. Die Stiftung sorgte auch für eine neue Lichtanlage im Reinhart Cabinett und die Anschaffung eines Readerprinters im Stadtarchiv.

Zur Verschönerung der Stadt trug die Stiftung auch bei, indem sie für neue Spielplätze sorgte, z.B. am Untreusee, am Bismarckturm, im Botanischen Garten oder im Zobelsreuther Wäldchen. Ein Schwerpunkt der Stadtverschönerung war der Untreusee mit seinem Kunstwerk „Windspiel“ auf einer kleinen Insel, einem Basketballplatz, der Beleuchtung, Sitzbänken und vielem mehr. Skulpturen wie der „Münsterknabe“ am Bismarckturm, die „Ballerina“ vor dem Theater und der „Freiheitstrompeter“ vor der Freiheitshalle wurden voll- bzw. teilfinanziert. Auch die Kirchen wurden berücksichtigt. Dank der Stiftung konnten Renovierungs- und Verschönerungsmaßnahmen an und in historischen Kirchen der Stadt, wie der Michaelis-, Lorenz-, Hospital- oder Marienkirche u.a., durchgeführt werden.



museumseintritt

die Stifter

muellers
Das Stifterpaar, Hermann und Berta Müller (genannt „Bertl“), stammte aus Asch. Bertl Müller, geborene Zatschker, begann hier als Näherin und stieg später zur Directrice in einer Ascher Wirkwarenfabrik auf. Hermann Müller begann eine Ausbildung als Lehrling bei der Ascher Firma Wilhelm Bräutigam in der Körnergasse, einer Färberei und Reinigung, und arbeitete später als Färbermeister in der Schönfärberei. Als das Ehepaar Müller nach dem Zweiten Weltkrieg aus Asch vertrieben wurde, machte es 1947 in Rehau eine kleine Buntfärberei auf, in der anfänglich alte Wehrmachtsuniformen in einem Waschkessel dunkelblau eingefärbt wurden.
Einige Jahre später verlegten Müllers ihre Firma, eine Abdeckerei (Flockenfärberei) nach Hof, wo sie sich im Zuge des all-
gemeinen Wiederaufbaus der Wirtschaft hervorragend entwickelte.
Im Alter von fast 80 Jahren , siebzehn Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes (1978), gründete die kinderlose Bertl Müller aus Dankbarkeit der Stadt Hof gegenüber, wo Müllers privat und auch beruflich eine neue Heimat gefunden hatten, die Hermann und Bertl Müller-Stiftung. Als Bertl Müller 2006 im Alter von 91 Jahren in Hof verstarb, waren bereits unter der Führung des Hofer Altoberbürgermeisters Dr. Hans Heun und seinen Vorstandskollegen Venanz Müller und Erhard Schenk Millionen in die Förderung von Kunst und Kultur, Denkmalsschutz und Verschönerung insbesondere der Stadt Hof, aber auch in die Pflege der Ascher Kultur und in den Hofer Tierschutz geflossen.
Vor allem drängte der Stiftungsvorstand nach
dem Stifterwillen auf die Realisierung eines ehrgeizigen Kulturprojekts in der Stadt Hof, die als Grenzstadt zur damaligen Sowjetzone und Tschechoslowakei nach Kriegsende Millionen Flüchtlinge im riesigen „Lager Moschendorf“ beherbergt hatte: Ein neues Museum „Flucht und Vertreibung“ sollte mit Unterstützung der Stiftung in Hof entstehen. 2012 wurde die neue Abteilung des Museums Bayerisches Vogtland in Hof eröffnet, wozu die Stiftung rund 900 000 Euro aus dem Stiftungsvermögen beigesteuert hatte. Nachdem vor allem in Hof deutlich sichtbar so viel Gutes durch die Müller-Stiftung geschaffen werden konnte, wurde 2005 eine Straße in einem neuen Gewerbegebiet „Am Regnitztal“ in der Nähe des Müllerschen Firmensitzes und Wohnhauses nach dem Stifterpaar benannt.

Vorstand & Beirat

Der Stiftungsvorstand:

Dr. Gisela Strunz, Vorsitzende
Michael Schenk, Stellv. Vors.
Venanz Müller
Beirat:

Peter Michael Tschoepe, Vorsitzender
Horst Adler
Günther Brecheis
Roswitha Gräßel
Hannelore Hagen
Peter Nürmberger
Walther Ploß
Annerose Zuber
Download: Satzung (PDF)
2013 löste Dr. Gisela Strunz den langjährigen Stiftungsvorstand Altoberbürgermeister Dr. Hans Heun ab, der ab 1995 den Stiftungsvorsitz inne hatte.