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Neues Licht statt alte Lampen

Juli 19th, 2016 Posted by Allgemein 0 thoughts on “Neues Licht statt alte Lampen”

Knapp drei Jahre lang arbeitet die Stadt nun an einem neuen Licht­konzept für die Innenstadt.

Heute befasst sich der Bauausschuss mit dem Lichtkonzept für die Altstadt. In den Planungen haben die Verantwortli­chen Riesen-Schritte getan -und die Zeit drängt.

Von Christoph Plass
Hof -Wenn die Hofer Bayern-Fuß­baller gewinnen -wie am Freitag ge­gen Bayreuth -, könnte dem nächt­lich schwarzen Altstadt-Himmel bald Hofer Gelb entgegenstrahlen, wenn die Einzelhändler zur blauen Einkaufsnacht laden, könnte die ganze Altstadt in ebensolches Licht getaucht werden, wenn bei einem Konzert gemütliche Stimmung auf dem roten Teppich verbreitet werden soll, könnte das durch gleichfarbiges Licht noch unterstrichen werden.
Wenn der städtische Wirtschafts­förderer Klaus-Jochen Weidner von buntem Licht spricht, hängt er kei­nen Tagträumen nach -er sieht die abendliche Altstadt vor sich, wie sie in einem Vierteljahr daherkommen könnte. Gestern hat er einen großen Schritt in diese Richtung getan, heu­te soll der entscheidende Beschluss fallen. Knapp drei Jahre lang arbeitet die Stadt nun an einem neuen Licht­konzept für die Innenstadt. Seit im Dezember 2013 die ersten Ideen aufkamen, wie die Straßenzüge und Fas­saden der Stadt noch besser zur Gel­tung gebracht werden können, hat es unzählige Diskussionen in Stadt­rat und -verwaltung, Gespräche mit Anwohnern und Gewerbetreiben­den, Ortsbegehungen, Planungen und Testläufe gegeben (die Franken­post berichtete mehrmals).
Und während gerade die Vertrags­verhandlungen mit privaten Betei­ligten laufen und der Bauausschuss das Thema heute zur Abstimmung auf den Tisch bekommen soll, haben gestern die Stadtverwaltung und ihr größter Gönner in jener Sache das Vorhaben vorgestellt. Das Lichtkon­zept besteht aus drei großen Berei­chen:

Die Straßenbeleuchtung
Die 22 alten Straßenlaternen in der Altstadt werden ersetzt durch ein modernes Röhrensystem. LED-Lam­pen in Röhrenform sollen künftig die Altstadt beleuchten. In mehreren Auswahlgesprächen und Versuchen hatten sich die Beteiligten aus Ver­waltung und Stadtrat für jene „zeit­los schicke Variante“ entschieden, erklären sie am Montagvormittag im Rathaus.

Die Eventbeleuchtung

Die Stadtwerke errichten vier sie­beneinhalb Meter hohe Beleuch­tungsmasten in der Altstadt. Sie sollen vor der Marienkirche, rechts und links des Kaufhof-Gebäudes sowie nahe dem Kugelbrunnen errichtet werden, um Veranstaltungen in ein ansprechendes Licht rücken zu kön­nen. LEDs in vier verschiedenen Far­ben und mit wechselbaren Lichtstär­ken sollen Veranstaltungen optisch noch ansprechender machen. In wessen Hand der Lichtschalter letzt­lich landen wird -ob im Rathaus, beim Bauhof oder beispielsweise dem Stadtmarketing -gehört zu den zahlreichen Details, die es noch zu klären gilt. Und die hauptsächlich den dritten Bereich des Konzepts be­treffen.

Die Fassadenakzentuierung
14 besonders ansehnliche Gebäu­de in der Innenstadt sollen speziell il­luminiert werden, sodass die Vorzü­ge der Fassaden besonders zur Gel­tung kommen. Mindestens drei Jah­ren sind die städtischen Verantwort­lichen dafür mit Experten und mit den Eigentümern in Gesprächen, um zu erarbeiten, welche Fassade wie be­leuchtet werden kann; auch Senio­renrat, Agenda21 oder Einzelhan­delsverband haben sich beteiligt. ,Jetzt geht es darum, die nötigen Ver­träge mit den Eigentümern abzu­schließen“, erklärt Wirtschaftsförderer Klaus-Jochen Weidner. Schließ­lich geht es um viel (Förder-)Geld.

290000 Euro sind für das gesamte Projekt veranschlagt, 80 Prozent da­von stammen aus Mitteln der Städte­bauförderung. Die Planungen fürs Konzept stammen aus Jahren, in de­nen die Stadt Hof keinen genehmig­ten Haushalt vorweisen konnte -da­her hatte von Anfang an die Her­mann-und-Bertl-Müller-Stiftung zu­gesagt, den städtischen Eigenanteil zu übernehmen. Dazu steht die Stif­tung auch heuer, in einem Jahr mit genehmigten Haushalt: Sie steuert 60000 Euro bei. ,,Wir finden es gut und richtig, dass die Stadt anspre­chend in Szene gesetzt wird“, be­gründet Stiftungsvorsitzende Dr. Gi­sela Strunz ihren Einsatz. Das Okay des Bauausschusses vorausgesetzt, könnte nun alles ziemlich schnell gehen. Muss es auch.
Bis zu den Filmtagen wolle man die ersten beiden Bereiche -die Stra­ßen-und die Eventbeleuchtung-fer­tiggestellt haben, betont Oberbür­germeister Dr. Harald Fichtner. lm August und September sollen die Bauarbeiten laufen, zum Festival-Ju­biläum soll die Altstadt in neuem Licht erstrahlen. So sehen die Betei­ligten das Vorhaben als Verschöne­rung der Stadt ebenso an wie als Hilfe für den Handel, fasst Fichtner zusam­men: ,,Wir können keine Geschäfte füllen, wir können nur angenehme Rahmenbedingungen schaffen.“

Hofer Anzeiger, 19. Juli 2016

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